Die Wintersonnenwende war seit jeher ein Fest der Reinigung. Die dunklen Tage enden und die Kraft der Sonne nimmt zu.
Dunkelheit ist in diesem Fall aber auch nichts Negatives. Es ist eine Zeit, in der man sich erden soll und wieder zu sich selbst finden kann. Eine Zeit der Regeneration. Es ist eine Etappe des Jahres, welches der Erkundung des eigenen Raumes dient und der Beschäftigung mit der eigenen Zeitwahrnehmung. Ein Abschnitt, um sich von Lasten zu befreien und Gutes einzuladen.
Ein perfekter Abend also, dass man sich alter Lasten und Glaubenssätze wieder einmal bewusst wird und Schritte setzt, dass diese losgelassen werden können. Oftmals liegt die Hürde aber schon darin, diese zu erkennen und diese auch aktiv in seinem Bewusstsein zuzulassen.
Betrachten wir also vier Aspekte, welche dir heute helfen können. Durch gezielte Fragen kannst du dich heute mal ganz dir widmen. Du kannst versuchen, Dinge zu erkennen, loszulassen und Neues in deine Seele aufzunehmen.
Der eigene Raum
Der eigene Raum ist deine Gedankenwelt. Es sind angelernte Glaubenssätze, es sind Ängste, welche oftmals nicht zugelassen werden, trotzdem aber tief in einem drin glimmen. Arbeite heute an deinem eigenen Körper und seinen Glaubenssätzen mit folgenden Fragen:
- Verbirgt sich bei dir etwas in der Dunkelheit, was du selbst nicht immer wahrnehmen kannst?
- Gibt es etwas, was in dir schreit und warum unterdrückst du es?
- Was ist es, was raus möchte an das Licht und dir selbst Klarheit bringen?
Versuche, dich gezielt auf negative Denkmuster einzulassen, die du dir auch eingestehen darfst. Laufe nicht von ihnen davon. Sie sind Teil von dir und nur durch Akzeptanz kannst du diese auch überwinden.
Die eigene Wahrnehmung von Zeit
Zeit hat in diesem Fall zwei Seiten. Einerseits schiebt man das Arbeiten an sich selbst immer weiter hinaus und verzettelt sich gerne in Vorbereitungen. Somit wird auch das Umsetzen immer weiter hinausgezögert. Andererseits sind viele Glaubenssätze Teil der Vergangenheit. Teile, welche oftmals gar nicht aktiv wahrgenommen werden, welche aber die Gegenwart bestimmen. Nicht das diese Teile vergessen werden sollen, sie MÜSSEN akzeptiert werden. Sie sind Teil von einem Selbst und Teil von dem Menschen, der man heute ist. Trotzdem gehören sie der Vergangenheit an und dürfen nicht in der Gegenwart auf Personen und Situationen projiziert werden. Folgende Fragen können dir dabei helfen, den Raum in eine Zeitliche Komponente zu gießen:
- Was ist bereits vorbei? Welche Ereignisse gehören eigentlich der Vergangenheit an?
- Was ist es, woran du noch festhältst? Loslassen kann dir Heilung bringen.
- Was ist es, was dir schwer am Herzen liegt?
Versuche dich selbst zu befreien
Jetzt hast du in der selbst Raum geschaffen für Blockaden und dir bewusst gemacht, dass auch diese vergänglich sind. Jetzt ist es Zeit, dass wir uns der Befreiung widmen:
- Was in dir selbst sehnt sich nach Freiheit?
- Was wurde durch deine Glaubenssätze blockiert und was will aus dir heraus?
- Wovon willst du dich lösen?
Lade Dinge zu dir ein, die dir Gut tun
Nachdem du den Raum in der befreit und geleert hast, kannst du diesen mit Träumen, Wünschen, Sehnsüchten, Emotionen und Dingen füllen, die dir selbst Erfüllung bringen. Dadurch soll dir innere Reinigung ermöglicht werden. So wie die Dunkelheit endet und die Sonne gestärkt wird, so stärkst du auch dein neues inneres DU wieder. Stelle dir folgende Fragen:
- Wofür hast du Platz gemacht?
- Was möchtest du gezielt in dein Leben einladen? Was soll Teil von dir sein?
- Welche Visionen und Wünsche siehst du für dich selbst?
Nutze die Wintersonnenwende und den neuen Beginn des längeren Sonnenzyklus für die eigene Reinigung.
Nimm dir heute Zeit für dich, geh diese Fragen selbst durch. Es gibt keine universelle Antwort dafür. Die Antwort kannst du dir nur selber geben. Es liegt an dir, dass du alte Denkmuster erkennst und diese gezielt bearbeitest.
Der wichtigste Schritt ist immer der Erste. Wenn du dir deiner eigenen Ängste und Blockaden erstmal bewusst bist, hast du einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Von deinem Lebensgruß Team – Patrick

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